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Leseproben

Leseproben zu Band 3: Die Dämmerung

Aktuell: 11.8.10:
Jetzt mit Flash-Leseprobe zum Blättern
oder als PDF Leseprobe von »Shadowmarch 3 « (pdf, 270 KB) -
und in HTML

 

 

Leseproben zu Band 2: Das Spiel

Kapitel 1: Auf der Flucht

... »Shaso ? Könnt Ihr sprechen ?« Als er nicht antwortete, packte Briony das Skimmermädchen an der schmalen, festen Schulter. »Er ist krank, verfluchtes Geschöpf ! Hörst du's denn nicht ?« »Natürlich höre ich ihn, Herrin.« Die Stimme des Mädchens war überraschend hart. »Glaubt Ihr, ich wäre taub ?«
»Tu was ! Er stirbt !« ... (weiter lesen)

Kapitel 2: Der Sog der Tiefe

... Trotz des rauschenden Regens, der auf die bemoosten Steine platschte und von den Bäumen troff, die sich über sie beugten wie tadelnde alte Männer, machte der Junge keinen Versuch, sich zu bedecken. Tropfen schlugen ihm gegen die Stirn und rannen ihm übers Gesicht, aber er verzog keine Miene. Bei seinem Anblick fühlte sich Ferras Vansen einsamer denn je.

Was tue ich hier ? Man sollte doch meinen, keine Macht der Götter oder der Erde hätte mich je wieder in diese verrückte Gegend bringen können. ... (weiter lesen)

 

 

Leseproben zu Band 1: Die Grenze

Ihr findet hier drei Leseproben aus dem ersten Band und
- exklusiv für tadwilliams.de - eine weitere Geschichte aus Eion:
»Der schreckliche Brand im Wilden Sauschwanz«.

Eine kurze Geschichte Eions

»Heute, im Jahr 1316 des Trigon, dreihundert Jahre nach Kaltgraumoor und zwei Jahrhunderte nach dem Verlust der nördlichen Markenlande und der Erschaffung des Nebelwalls, hat sich der Norden kaum verändert. Die Schattengrenze ist geblieben und markiert aufs wirksamste das Ende der bekannten Welt - selbst Schiffe, die in nördlichen Gewässern vom Kurs abkommen, kehren kaum je zurück. Südmark aber wurde von da an im Volksmund auch Shadowmarch oder Schattenmark genannt, und dieser Name hat sich hartnäckig gehalten. ...« (weiter lesen)
Ein Tip: mit den Karten versteht man alles viel besser.
 

Vorspiel

»Komm, Träumer, komm fort. Bald wirst du Zeuge von Dingen werden, die nur Schläfer und Zauberkundige sehen. Besteige den Wind und laß dich von ihm tragen – ja, er ist ein schnelles und furchterregendes Roß, aber vor dir liegen Meilen und Abermeilen, und die Nacht ist kurz.

Höher als ein Vogel fliegst du dahin, über die dürren Lande des südlichen Kontinents Xand, über den gewaltigen Tempelpalast des Autarchen, der sich Meile um Meile die steinernen Kanäle des großen Xis entlang zieht. Du hältst nicht inne – nicht sterblichen Königen gilt heute dein Interesse, nicht einmal dem mächtigsten von allen. Du fliegst vielmehr über den Ozean zum nördlichen Kontinent Eion, über das zeitlose Hierosol, einst Zentrum der Welt, jetzt aber Spielzeug von Räubern und Kriegsherren, doch auch hier säumst du nicht. Du willst weiter, saust über Fürstentümer hinweg, die bereits den Legionen des Autarchen tributpflichtig sind, und über andere, die es noch nicht sind, aber bald sein werden. ...« (weiter lesen)
Ein Tip: mit den Karten versteht man alles viel besser.

 

Eine Lindwurmjagd

»Das Gebell der Hunde verlor sich bereits in den Senken, als er endlich kam. Sein Pferd war unruhig, brannte darauf, der Jagd zu folgen, aber Barrick Eddon riß am Zügel, um die tänzelnde Stute zurückzuhalten. Sein ohnehin schon blasses Gesicht wirkte jetzt vor Erschöpfung fast durchscheinend, und seine Augen glänzten fiebrig. "Reite weiter", forderte er seine Schwester auf. "Du kannst sie noch einholen. ..."«    (weiter lesen)

 

Exklusiv für tadwilliams.de -
» Der schreckliche Brand im Wilden Sauschwanz«

Die Entstehungsgeschichte von "Shadowmarch" reicht, wie Tad Williams erzählt, viele Jahre zurück. Im Laufe der Zeit hat er neue Ideen, Figuren, Szenen hinzugenommen und andere wieder verworfen. Eine solche Szene erzählt diese Episode, die im "Wilden Sauschwanz" spielt, einem ziemlich anrüchigen Gasthaus, in dem auch schon mal vornehmere Gäste inkognito einkehrten. Es gab Gerüchte, daß selbst König Olin, dieser über allem Zweifel erhabene Herrscher, dort verkehrt haben sollte. Und daß seine Rolle bei dem verheerenden Brand vertuscht wurde. Was wirklich geschah, ist bis heute unklar. Es gibt nur ein einziges Dokument, das davon erzählt, einen Bericht des Chronisten Finn Theodoros. Er hält sich angeblich streng an die Fakten - zur Lösung des Rätsels jedoch vermag er nichts beizutragen. Hier wird zum erstenmal der volle Wortlaut der Ereignisse veröffentlicht.   
 (weiter lesen)

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