Stimmen und Meinungen zu Otherland
"... Tolkiens Mittelerde steht nicht ohne Grund im Zentrum des Fantasy-Booms. Seit Erscheinen des Epos muss sich jeder Fantasy-Autor an der gigantischen Saga messen lassen. ...
Seitdem haben viele versucht, den Thron zu stürmen und in den Olymp der High-Fantasy aufzusteigen. Doch nach echten Weltengründern mussten die Fans lange vergeblich suchen. Viele Geschichten kranken daran, dass sie von Tolkien-Epigonen verfasst sind, aber nichts wirklich Neues erschaffen. Fast ein halbes Jahrhundert hat es gedauert, bis ein Autor mit einer selbstständigen Weltschöpfungsidee aufwarten und den hungrigen Lesern ein eigenständiges Universum präsentieren konnte: "Otherland" von Tad Williams. Ein 3650 Seiten starkes Universum, das sich in kein bekanntes Schema pressen lässt, das seinem Autor aber dennoch, zwischen Fantasy, Science-Fiction, Cyberpunk, Abenteuerroman, Märchen und Krimi changierend, den Titel Tolkien des 21. Jahrhunderts von der Literaturkritik eingebracht hat. ...
Aber Williams Tetralogie ist vor allem deshalb ein Novum, weil er das Basismaterial des Genres auf die Verhältnisse der Multimediawelt des 21. Jahrhunderts hochrechnet. ..."
Tad Williams ist ein "... perfekter Fremdenführer durch die virtuellen Wildnisse seiner Fantasie."
Otto Kuhn (Stuttgarter Nachrichten)
"Amerikas derzeitiger Science-Fiction-Autor Nummer eins ist ein begnadeter Kommunikator und wunderbarer Selbstdarsteller."
Schwäbisches
Tagblatt (Peter Ertle)
"Ich mag es wirklich, auch wenn ich mich bei ca. Seite 300 leicht
ermüdet frage, ob denn dieser gottverdammt geniale Autor ... jemals
aufhören wird, die grellschimmernden Federn seiner Ideen und Inspirationen
zum Rad zu schlagen ... Nur um auf ca. Seite 800, die wirklich ein bißchen
wie das Ende ist, zu bibbern: na, es wird doch noch eine Fortsetzung geben?
Ich bleibe doch wohl nicht ohne zumindest die Hoffnung auf neuen Stoff?"
Solar-X (Angelika S. Herzog)
"Der dritte Band beantwortet ... viele der offenen Fragen, lässt
aber die wichtigsten unbeantwortet und hört - natürlich - mit
einem an Spannung nicht mehr zu überbietenden Cliffhanger auf."
Nautilus (Peer Kröger)
"Die Helden entdecken im Netz einen geheimen Bereich, dessen Kunstwelten
wie real erscheinen und dennoch die Grenzen der Wirklichkeit sprengen
- eben das 'Otherland'. ... Ganz nebenbei geht es um Philosophie und Menschheitsfragen,
um Möglichkeiten und Gefahren künstlicher Intelligenz."
Stern (Thomas Borchert)
"Wer schließlich an der Seite eines Häufchens Aufrechter ins
Hier und Jetzt zurückkehrt, fühlt sich ... gereift und geläutert
..."
Süddeutsche Zeitung
"Virtueller Wahnsinn - großartig aufgeschrieben"
Neue Presse
"Tad Williams - ein Autor von hoher Sprachbegabung, von großem dramatischen
Können und einer staunenswerten Phantasie. Mit großer Spannung erwarten
wir die Fortsetzung der geheimnisvollen Geschichte."
FAZ (Lorenzo Ravagli)
"Williams' Dramaturgie wird von einem atemraubenden Wechselspiel von
wirklichem Leben und virtuellen Realitäten bewegt. Er jongliert mit den
verschiedenen Genres, erzähllustig, sachlich fundiert, stilistisch versiert:
Fantasy, Science-fiction, Abenteuerroman, Märchen, Mythen, Mystery, Krimi.
Gleichzeitig ist der Autor ein realistischer, rücksichtslos visionärer
Hochrechner der heutigen Multimediawelt auf die Verhältnisse des 21. Jahrhunderts.
Internet-Freaks werden ihn, nachdem sie seine Schreckensszenarien von
Real- und Cyberspacewelt verdaut haben, tatsächlich als Tolkien des 21.
Jahrhunderts feiern."
Die Zeit (Siggi Seuss)
"Da sich heutzutage Drachen, Trolle, blutrünstige Barbaren und finstere
Magier nicht mehr nur zwischen Buchdeckeln tummeln, sondern ihr Unwesen
gerne auch auf CD-Rom und sonstigen elektronischen Medien treiben - was
läge da für einen Fantasy-Autor näher, als seine Abenteuer gleich ins
Internet zu verlegen? Mr. Williams hat das Zeug dazu, will sogar noch
mehr - und schafft es. Noch phantastischer scheint, wie souverän der Autor
dabei sein Garn knüpft und zwirbelt. Ein gelungener Einstieg also."
Zitty (Gerald Jung)
"Tolkien im Zeitalter der Virtualität."
Facts (Thomas Widmer)
"Kultautor der Internet-Gemeinde."
Focus (Frank Siering)
"Tad Williams - Sein Name wird zum Symbol einer neuen Generation von
Schriftstellern, die das Netz der Netze hervorbringt: Schreiber in einer
virtuellen Welt."
Focus
"Eine ungewöhnliche Mischung aus Fantasy und Science-fiction, Märchen
und Sage."
Brigitte
"Einmal mit dem Lesen angefangen, legt der Leser den tausend Seiten
dicken Schmöker nicht mehr aus der Hand ..."
Lift
"'Stadt der goldenen Schatten' entfaltet eine neue Dimension für das
Genre Science Fiction und deklassiert die meisten Romane, die sich in
der jüngsten Zeit inflationär an das Modethema Internet gehängt haben.
Da hat sich jemand nicht nur seine bunten Einfälle von der Seele geschrieben,
sondern gibt spielerisch neue Perspektiven auf die massenmediale Welt
der Zukunft."
Programmheft Göttinger Literaturherbst (Werner Hinzpeter)
"Diese Elite der Gralsbruderschaft ist soeben dabei, den nächsten evolutionären
Schritt zu wagen - den Übergriff der VR (Virtual Reality) auf das RL (Real
Life). Zu den Paradoxien der von Williams entworfenen Zukunft gehört,
daß der gewaltig angewachsene Datenstrom nicht zur erhofften Objektivierung
der Welterfahrung führt, sondern im Gegensatz eine neue Mythologisierung
schafft."
Abendzeitung (Mathias Hejny)
"Echt megastark: die Cyberspace-Saga Einzigartige und geniale Verknüpfung
von Fantasy und Science-fiction. Nicht nur für Cyber-Freaks empfehlenswert."
Bravo Girl
"Die optimale Urlaubslektüre"
Der Standard (Andreas P. Pittler)
"Anspruchsvoll angelegte Cyberspace-Fantasy"
Hör zu
"Tad Williams treibt ein vertracktes Spiel mit Wahrnehmungsebenen, verpackt
mehrere Science-fictions in eine Geschichte und versorgt uns mit einem
Cliffhanger am Schluß. Fortsetzung? Folgt 1999."
Stern
" Dieser Cyber-Roman ist eine rasante Fahrt durch Träume, reale Welt
und virtuelle Szenen, so spannend erzählt, das jede Station schon genug
Stoff abgäbe, für eine eigene Science-fiction."
Conrad
"Im ersten Band des, so ist es geplant, vierteiligen Mammutwerkes schildert
er Phantasiewelten im Cyberspace, die ideenreich, spannend und gleichzeitig
so berauschend sind, wie es bisher nur Tolkien gelungen ist."
Online-Today
"Ein fesselnder Mix aus Science-fiction und Fantasy."
TV-Movie
"Doch, es gibt noch Bücher, deren Lektüre Bedürfnisse wie Hunger oder
Müdigkeit vergessen macht. Eines davon hat der amerikanische Autor Tad
Williams geschrieben ..."
Berliner Morgenpost (Gunnar Lützow)
"Der "Master of Fantasy" baut in sorgfältigen Schilderungen plastische
Räume, und es gelingt ihm, mit rasch wechselnden den Spannungsbogen über
mehr als 900 Seiten kaum abflachen zu lassen. "Otherland" ist wie gutes
amerikanisches Kommerzkino: ein Vergnügen für alle, die sich ein wenig
wegwünschen und doch ein bißchen hierbleiben wollen."
Falter (Fritz Betz)
"Die perfekte Symbiose aus Fantasy und Science-fiction-Elementen stammt
vom "Herrn der Ringe des 21. Jahrhunderts"."
Schweizer Illustrierte
"In den USA gilt der Wälzer schon als Kult"
Tomorrow
"Tad Williams hat, so paradox das für die Science-Fiction klingen mag,
mit diesem Werk Neuland betreten und womöglich sogar eine eigene Subgattung
begründet."
Der Tagesspiegel (Ulrich Karger)
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